Verfasst von: diemitdeneulentanzt in: November 3, 2009
In den Weiten deiner Augen
Seh ich grosse Zuversicht
Wärme flutet meine Seele
Voller Hoffnung ist dein Blick
Strebst nun auf mit großer Eile
Streckst die Arme aus zu mir
Dauert eine kleine Weile
Angekommen nun bei mir
Mein Stern – Mein Stern
Eng umschlossen sitze ich hier
Nun ganz nah mit dir allein
Lebe nur den Augenblick
Könnt er doch bloss endlos sein
Dein grenzenloser Drang nach Taten
Und die Zartheit deines Seins
Lassen mich sooft erstaunen
Ist dein Herz doch noch so klein
Mein Stern – Mein Stern
Unbefangen ist dein Handeln
Vorbehalte kennst du nicht
Bist der Antrieb meines Strebens
Sehe ich in dein Gesicht
Befreist in mir das starre Denken
Und löst in mir den tristen Blick
Lässt den Fokus auf dich lenken
Schaue nun zu dir zurück
Nur ein Stück von diesem Wesen
Wünsch ich mir für mich zurück
Wundersam verläuft das Leben
Trübt sooft den klaren Blick
Schau zurück in deine Augen
Sind sie doch so klar und rein
Lebe jetzt den Augenblick
Könnt er doch nur endlos sein
Verfasst von: diemitdeneulentanzt in: November 3, 2009
Denn wenn man in Westminster gelebt hatte – wie viele Jahre
jetzt? über zwanzig -, fühlte man selbst mitten im Verkehr oder
beim nächtlichen Wachen, Clarissa war ganz sicher, eine besondere
Stille oder Erhabenheit; eine unbeschreibliche Pause;
eine Beschwernis (aber das konnte ihr Herz sein, hieß es, das von
der Grippe geschwächt war), bevor Big Ben schlägt. Da! Voll
dröhnte er. Erst eine Warnung, melodisch; dann die Stunde,
unwiederruflich. Die bleiernen Kreise lösten sich auf in der Luft.
Was für Narren wir sind, dachte sie, die Victoria Street überquerend.
.. aber sie fand ihn (Hugh), auf seine Weise,
ganz in Ordnung, obgleich er Richard mehr oder minder rasend
machte, und was Peter Walsh anging, der hatte ihr bis zum heutigen
Tage nie verziehen, daß sie ihn mochte.
Spielte es dann eine Rolle, fragte sie sich, Richtung bond Street
gehend, spielte es eine Rolle, daß sie unvermeidlich ganz und gar
aufhören würde zu sein; all das musste ohne sie weitergehen;
bedauerte sie das; oder war es nich tröstlich zu glauben, daß der
Tod allem das absolute Ende setzte? aber da sie irgendwie in den
Straßen Londons, in der Ebbe und Flut der Dinge,
hier, da, weiterlebte,
Peter weiterlebte, einer im anderen weiterlebte, da sie doch, und
da war sie sicher, ein Teil der Bäume zu Hause war; des Hauses
dort, häßlich, weitläufig sich windend in allen Ecken und Enden,
wie es war;
Denn die Unterhaussitzungen dauerten so lange, dass Richard,
nach ihrer Krankheit darauf bestanden hatte, daß sie (Clarissa)
ungestört schlafen müsse. Und es war ihr tatsächlich lieber, vom Rückzug aus Moskau zu lesen.
Es wusste es. Daher war das Zimmer eine Dachstube;
das Bett schmal; und wenn sie dort lag und laß, denn sie schlief
schlecht, konnte sie eine über das Kindbett gerettete Jungfräulichkeit, die sie umschloss wie ein Laken, nicht austreiben.
(…) Und dann in Konstantinopel, und wieder und wieder.
Sie konnte sehen, was ihr fehle. Es war nicht Schönheit; es war nicht Klugheit; Es war etwas Wesentliches, das eindringen konnte; etwas Warmes, daß die Oberfläche durchbrach und den kalten Kontakt zwischen Mann und frau aufrührte, oder zwischen Frauen.
Denn *das* konnte sie undeutlich spüren. Sie stieß sich daran, hatte, der Himmel weiß wo, ein Vorurteil dagegen aufgelesen. (..)
doch sie konnte manchmal nich wiederstehen, sich dem Reiz einer
Frau auszuliefern, nicht eines Mädchens, einer Frau; (..)
wie ein kaum wahrnehmbarer Duft, oder eine Geige nebenann (so seltsam ist die Macht der Töne in gewissen Augenblicken),
sie fühlte dann fraglos, was Männer fühlten. Nur für einen Augenblick; aber das war genug.
(…)
Aber diese Frage der Liebe (dachte sie, als sie ihren Mantel in den Schrank hängte), dieses Verlieben in Frauen.
Sally Senton etwa; ihre Beziehung zu Sally Senton damals.
War das nicht, trotz allem, Liebe gewesen?
(….) aber ich werde es Clarissa zeigen – und dann, zu seiner (Peter Walsh) äußersten Überraschung, plötzlich von diesen unbeugsamen Kräften geschleudert, durch die Luft geschleudert,
brach er in Tränen aus; weinte; weinte ohne die geringste Scham, auf dem Sofa sitzend, und die tränen liefen an seinen Wangen herunter.
Und Clarissa hatte sich vorgebeugt, seine Hand ergriffen, ihn an sich gezogen, ihn geküsst – hatte wirklich sein Gesicht an ihrem gefühlt (…) und plötzlich schlug es alles über ihr zusammen: Wenn ich ihn geheiratet hätte, hätte ich diese Heiterkeit Tag für Tag!
(….)
„Meine Gesellschaft! Denk an meine Gesellschaftheute abend!“, rif sie und musste ihre Stimme gegen den Krach von draußen erheben,
und überwältigt von dem Verkehr und dem Klang all der schlagenden Glocken, hörte sich ihre Stimme, die „Denk an meine Gesellschaft heute abend!“ rief, schwach und dünn und sehr fern an, als Peter Walshdie Tür schloss.
Verfasst von: diemitdeneulentanzt in: November 3, 2009
Tell me no stories
And I’ll tell you no lies.
No-one wants to hurt me
But everybody tries.
If you think that I’ve been waiting for my planets to alight
It’s time you go on.
Get your things
Get up, get out – I’m doing fine.
For this freedom I’ve given all I had.
For this darkness I gave my light.
For this wisdom I’ve lost my innocence.
Take my petals and cover me with the night.
Verfasst von: diemitdeneulentanzt in: November 2, 2009
Life experience doesn’t depend on your age, or on how much you’ve worked, or on how fast you have lived..
It depens on how intense you have felt and undergone your life.
Verfasst von: diemitdeneulentanzt in: November 2, 2009
Lebenserfahrung ..
hängt nicht vom Alter ab.
Sie ist ein Zeichen dafür .. wie intensive man sein Leben erlebt und gelebt hat ..
Verfasst von: diemitdeneulentanzt in: November 2, 2009
If I’m asking for help it’s only because
Being with you has opened my eyes
Could I ever believe such a perfect surprise?
I keep asking myself, wondering how
I keep closing my eyes but I can’t block you out
Wanna fly to a place where it’s just you and me
Nobody else so we can be free
Because this is not enough.
Verfasst von: diemitdeneulentanzt in: Oktober 30, 2009
This is my time
If you’re feeling kind of down
nothing really seems to work out right
you’re troubles might be awfull
but don’t you let you’re head down tonight
Just remember what it feels like
to be standing at the top
come on and shout it out
This is my time
This is my life and I’ll live it,
the way that I want it.
This is my time
Made up my mind and it feels like
I’m gonna make it
This is my time
This is my life
Don’t you think about the past
just let your future dreams inspire you
come and get your act together
just believe in what you can really do
Just remember what it feels like
to be standing at the top
come on and shout it out
This is my time. This is my life.
Made up my mind and it feels like I’m gonna make it.
This is my time. This is my life never give it up never give it up!
Verfasst von: diemitdeneulentanzt in: August 25, 2009
Vielleicht hab’ ich einfach kein
Talent zum
glücklich sein.
Ob man das lernen kann .. ?
Verfasst von: diemitdeneulentanzt in: August 24, 2009
Wer weiß.
Wer weiß, ob du mich wirklich liebst.
Wer weiß,
ob du nicht jede Nacht
wenn ich an dich denk’
bei einer anderen bist.
Wer weiß?
Today my Topic is Series: Feelings, Love and Hurt. (German)
Verfasst von: diemitdeneulentanzt in: November 2, 2009
Wie ich finde, ist es wiedermal Zeit für einen neuen Blog.
Es gibt ein Thema, dass mir sehr am Herzen liegt. Ich habe lange überlegt, ob ich meine Gedanken dazu mit euch teilen soll -
und hab mich dann dafür entschieden.
Diesmal geht es um Sexualität, und wie ich finde in aller erster Linie um Toleranz, die leider noch zu wenig .. na ja, wie auch immer.
Warum gerade dieses Thema?
Nun ja .. weil ich in den letzten Monaten (Jahren?) sehr oft gemerkt habe, wie schwer es Menschen, die homo-/bi-/trans-/ oder asexuell sind in unserer Gesellschaft haben, bzw., wie schwer wir es ihnen (und damit auch uns) machen. – Ich finde , es ist schon lange Zeit, hier mit alten Vorurteilen Schluss zu machen – leichter gesagt , als getan?
Ich möchte nicht, dass mein Text hiermit in der Schublade *Leere Worte* verstaut wird und dann langsam verklingt ..
Also, ..
Ich verstehe nicht, warum man bei solchen Dingen einen so großen Unterschied macht – wir sind doch alle Menschen, oder? Und das Gefühl, einen anderen Menschen zu lieben .. ich finde, es ist das größte, was es gibt .. das wissen wir alle.
W a s also ist der ‘Unterschied’, den hier so viele sehen? Ist es nicht irgendwie .. ich weiß nicht .. aber ist es nicht rassistisch zu sagen: “Du darfst das und das nicht, nur weil du das „falsche“ Geschlecht liebst? – Nur weil du „anders“ fühlst?“
Ich sehe das nicht als anders .. genauso lange, wie es uns Menschen gibt, gibt es auch Leute, die sich eben nicht in unser (meiner Meinung nach) schwachsinniges *Mann-Frau-Bild* einfügen. -
Was ich sagen will ist folgendes ..
Ich finde es nicht schwachsinnig, dass es Frauen gibt die sich zu Männern hinzegogen fühlen (oder eben umgekehrt) – aber ich finde es schwachsinnig, alle, bei denen dies nich so/ bzw. anders ist .. auf eine gewisse Weise auszuschließen.
Ebenso interessieren mich aber die Argumente, mit denen das gerechtfertigt wird. – Ich kenne bis jetzt nur dieses:
*Das ist doch nicht normal!*
Und um ganz ehrlich zu sein – das reicht mir nicht. Das ist ungefähr so, wie wenn man behaupten würde, alle Muslime behandeln ihre Frauen schlecht – oder: alle Österreicher sind Rassisten.
Was das anbegangt herrscht bei mir ein Unverständnis, wie das s o selten der Fall ist .. und das heisst für mich – erfahrungsgemäß – da stimmt etwas nicht, da gibts eine gewaltige Schieflage .. und immer mehr rutschen deswegen aus ..
Ich glaube, den meisten ist bekannt, dass endlich (!) der Beschluss der eingetragenen Partnerschaft durchgegangen (..irgendwie schäm ich mich, dieses Wort verwenden zu müssen .. nennt man fremdschämen, in gewisser Weise..) ist – im Jahr 2009.
Und das unter Protest der ÖVP (……) – dazu muss man sagen, dass diese sich gegen die Möglichkeit einer Standesamtlichen Hochzeit ausgesprochen haben .. warum?
Genau das möchte ich auch zu gerne wissen. Und um ehrlich zu sein – ich könnt’s nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, für so eine Partei arbeiten zu müssen/ zu arbeiten. (Ähnlich verhält es sich bei der FPÖ – man weiß ja, warum.)
Mir stellt sich immer wieder die Frage, wie kann es sein, dass soetwas in unserer Politik zugelassen wird .. was? Diese Frage dreht sich immer wieder in meinem Kopft .. spukt herum und lässt mir einfach keine Ruhe mehr ..
Ich denke, das Problem liegt hier begraben – die ÖVP ist und bleibt (hoffentlich nicht..) unsere Wirtschaftspartei, dh. sie hält mehr oder weniger die Hände *schützend* über unsere Finanzen – bildlich gesprochen, und etwas übertrieben, a b e r im Grunde Verhält es sich nunmal so.
Und wie’s um unser weltweites Wirtschafts“system“ bestellt ist wissen wir doch alle, man k a n n die Augen davor nicht (mehr) verschließen .. und hier beginnt die Misere ..
Geld wir über Menschenleben, Tierleben und die Umwelt gestellt.
Wenn’s um die Wirtschaft schlecht bestellt ist, kommt man nicht auf die Idee, neue (und ich meine wirklich neue – keine OBERFLÄCHENKOSMETIK) Wirtschaftsstrukturen zu überlegen, bei denen es gerechter zugeht (auch wenn es auf den ersten Blick „zu umständlich“ wirkt) – nein .. als erstes, und ich meine wirklich als allerestes werden auf Dinge wie Bildung, Kunst, Musik, Soziales verzichtet – und das verhält sich in den meisten Ländern so – dabei baut doch genau darauf alles auf ..
B i t t e schreibt mir e u r e M e i n u n g!
Alles Liebe,
eine aufgewühlte Andrea Something.
Danke für’s Lesen.